Franz Schubert

(1797-1828)

Franz Schubert und die Pfarre Lichtental:

In Lichtental – damals eine Wiener Vorstadt, heute im 9. Wiener Gemeindebezirk – wurde Franz Schubert 1797 als Lehrersohn geboren und in der Lichtentaler Pfarrkirche getauft. In der Familie lernte er Violine und Klavier und spielte Kammermusik. Ab seinem 8. Lebensjahr sang er im Kirchenchor, auch Sopransoli, spielte Geige oder Orgel; sein verehrter erster Lehrer war der Lichtentaler Chorleiter Michael Holzer, ein Schüler des bedeutenden Johann Georg Albrechtsberger.


Franz Schuberts kirchenmusikalische Werke:

… eine Auflistung:

Text: Dr. Erich Benedikt

Online-Datenbank der Österreichischen Nationalbibliothek zu Franz Schubert:
Näheres finden Sie unter www.schubert-online.at

Chor der Schubertkirche Lichtental

Schwerpunkt des Chors

Der musikalische Schwerpunkt des Chors der Pfarrkirche Lichtental ist es, die kirchenmusikalischen Werke von Franz Schubert, der in der Pfarrkirche Lichtental (Schubertkirche) getauft wurde und viele seiner Werke dort erstmals aufgeführt hat, zu pflegen und im Rahmen der Liturgie in der Schubertkirche auf hohem gesanglichen Niveau, mit ausgezeichneten Solisten und Mitgliedern von Berufsorchestern aufzuführen.

Neben den Werken von Franz Schubert singt der Chor die kirchenmusikalischen Werke weiterer berühmter Komponisten, wie zum Bsp. Johann Sebastian Bach, Antonín Dvořák, Charles Gounod, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Otto Nicolai.

Leitung: Alexander Jost

Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental

Ziel der Gesellschaft

Die Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental wurde 1984 gegründet. Ihr gemeinnütziges Ziel ist es, „dem Werk Franz Schuberts in Verbindung mit seinen Wirkungsstätten, insbesondere der Schubertkirche in Wien-Lichtental, zu stärkerer Beachtung und Bedeutung zu verhelfen“. Dieses Ziel soll „mit Durchführung von Veranstaltungen auf musikalischem Gebiet sowie durch die Herausgabe von Publikationen und Tonträgern“ erreicht werden.

Die an der „Schubertkirche“, der Tauf- und Pfarrkirche Franz Schuberts, seit langem bestehende Tradition der Pflege klassischer Kirchenmusik, innerhalb der Liturgie und auch in Form von Konzerten, wird durch die Schubert-Gesellschaft fortgesetzt, neu belebt und auch an andere Aufführungsorte weiter getragen.

Festliche Hochämter haben zu den kirchlichen Hochfesten, in der Osterzeit und zu den Hauptdaten von Schuberts Leben und Wirken ihren festen Platz: letzter Sonntag im Jänner (31. Jänner Geburtstag), Sonntag nächst seinem Todestag (19. November) und zum Kirchweihfest (Sonntag um den 20. September), für das der Siebzehnjährige 1814 zum 100-Jahr-Jubiläum der Kirche seine erste Messe in F-Dur geschrieben und selbst dirigiert hat.

Näheres finden Sie unter www.schubertgesellschaft.at.

Konzerttermine finden Sie auf der Website: einfestfuerfranz.at


Schubertfestival

Seit 2011 ist die Schubert-Gesellschaft auch Träger des Schubertfestivals mit Hochämtern in der Osterzeit und Konzerten in der Schubertkirche unter verschiedenen Blickpunkten auf das Schaffen Franz Schuberts.


Internationaler Chorwettbewerb „Franz Schubert“

Seit 1984 veranstaltet die Schubert-Gesellschaft den Internationalen Chorwettbewerb „Franz Schubert“ für Frauen-, Männer- und gemischte Chöre als einzige regelmäßige Veranstaltung dieser Art in Österreich.